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    28.12.2017

    Tragischer Tod eines Säuglings in Laufenburg - ergänzende Pressemitteilung

    Ergänzend zu der gestrigen Pressemitteilung können wir weitere Informationen geben:

    Die ambulante Hilfe für die Familie wurde mit Geburt des Kindes organisiert und am Tag der Entlassung des Kindes aus der Klinik aufgenommen. Die Hilfe wurde durch zwei Fachpersonen mit sozialpädagogischer Ausbildung geleistet mit dem Ziel, die Eltern in ihrer Betreuungs- und Erziehungsaufgabe sowie bei der Bewältigung von Alltagsproblemen zu unterstützen. Der Betreuungsumfang umfasste wöchentlichen 12 Stunden; der letzte Hausbesuch vor der schrecklichen Tat fand am 21.12.2017 statt.

    Die Familie war kooperativ und hat die Hilfen angenommen. Die Familie wurde darin unterstützt, den Familienalltag an den Bedürfnissen des Kindes auszurichten und die veränderte Lebenssituation mit Kind aktiv gestalten zu können.

    Es gab während der Abklärungen, im Beratungsprozesses und der Dauer der Hilfe keine Anhaltspunkte für eine mögliche akute Kindeswohlgefährdung. Gewalttätigkeiten des Vaters gegenüber dem Kind sind uns nicht bekannt geworden. Dies wurde bestätigt durch die vorläufigen Obduktionsergebnisse.