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    Im Bann des AugenBlicks: Ausstellungseröffnung in Schloss Bonndorf

    Auf regen Zuspruch ist die Vernissage mit Werken von Joseas R. Helmes am Sonntag, dem 22. Juli 2018, gestoßen. Nach einleitenden Worten von Landrat Dr. Martin Kistler führte die Berliner Kunsthistorikerin Michaela Angelis im Festsaal des Bonndorfer Schlosses in die Ausstellung ein, in der sieben großformatige Brandenburgische Landschaften, fünf ebenfalls großformatige Porträts, fünf Stillleben sowie acht Bilder vom Narrentag in Rottweil zu sehen sind. Durch Freunde, die in Elzach geboren und aufgewachsen sind, ist der in Brandenburg lebende Künstler in Kontakt mit dem süddeutschen Fastnachtsbrauchtum gekommen.

    „Kunsthistorisch betrachtet, lässt sich das Werk von Joseas R. Helmes in die europäische Tradition der Gegenständlichen Malerei einordnen“, so die Kunsthistorikerin, die die Besucherinnen und Besucher zum Entdecken von Details auf den zum Teil monumentalen Bildern einlud. Die Ausstellung ermögliche spannende Einblicke in die Sicht des Künstlers auf die Welt.

    Die großformatigen Bilder zeigen zwar eine typische brandenburgische Landschaft, die Helmes auf seinen täglichen Spaziergängen oder Streifzügen mit dem Fahrrad fotografisch festgehalten hat, viele der Landschaftsmotive könnten aber ebenso gut auch aus dem Schwarzwald stammen.

    "Im Bann des AugenBlicks" lautet der Titel der Ausstellung. Viele Besucherinnen und Besucher ließen sich bei ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume in den Bann ziehen: Von Tochter Liobas durchdringendem Blick, die Helmes portraitiert hat. Vom Narrentag in Rottweil. Von den im Garten spielenden Kindern Wendy und Gabi. Von Gemälden, die in ihrer Brillianz und Detailtiefe wie Fotos anmuten.

    Die Bonndorfer Präsentation ist noch bis zum 04. November 2018 jeweils mittwochs bis sonntags von 10-12 Uhr und von 14-17 Uhr sowie an Feiertagen zu sehen.