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    Geneviève Strosser und Patrick Jüdt: Samstag, 04. Mai, 19:30 Uhr

    „…aber das tut in diesem Fall wirklich nichts zur Sache

    Ein originelles Zitat steht über diesem besonderen Konzert der beiden Bratschisten. Die Worte werden dem Pianisten Friedrich Gulda zugeschrieben, der zu einem volkstümlichen Walzer erwähnte „der Komponist heißt übrigens Franz Schubert...” Die beiden Künstler haben dieses Zitat auch für ihr Programm ausgewählt, um auszudrücken, dass Musik weit über ihren Ursprung und ihre Wiedergabe hinausweist.

    Geneviève Strosser hat in Strasbourg Bratsche studiert und Meisterkurse unter anderem bei Yuri Bashmet und György Kurtág absolviert. Sie spielte im Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Claudio Abbado, Nicolas Harnoncourt und Georg Solti. Sie wirkt in zahlreichen Festivals und Konzerthäusern der Welt und tritt auch als Solistin auf. Die Künstlerin ist Professorin an der Musikhochschule Basel.


    Patrick Jüdt war Schüler von Hatto Beyerle und ist heute Professor für Viola, Kammermusik und Interpretation zeitgenössischer Musik an der Hochschule der Künste Bern. Patrick Jüdt ist an bedeutenden Musikfestivals und in Konzertsälen aufgetreten, u.a. in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich oder dem Lucerne Music Festival. Als Solist und Dirigent gilt sein Interesse besonders der Neuen Musik, insbesondere der Verbindung zwischen Avantgarde und Tradition. In Bonndorf werden neben Jüdts Komposition, „La Malinconia” von Salvatore Sciarrino, Bachs „Partita No.2” und Lachenmanns „Toccatina” zu hören sein.