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    Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, besucht den Landkreis Waldshut

    Am Mittwoch, dem 02. Oktober2019, besuchte Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen ihrer Kreisbereisung vier Unternehmen bzw. Einrichtungen im Landkreis Waldshut. Mit ihrem Besuch wollte sich die Ministerin ein Bild von der regionalen Wirtschafts- und Innovationsstärke machen. Sie war aber auch gekommen, um wichtige Zukunftsthemen mit den Menschen vor Ort zu diskutieren. Begleitet wurde Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut von der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller, Landrat Dr. Martin Kistler und von zahlreichen Vertretern der Wirtschaft.

    Zunächst wurde die Sto SE & Co. KGaA in Stühlingen-Weizen besucht. Hier wurden die Besucher von den Sto-Vorststandsmitgliedern Michael Keller und Rolf Wöhrle begrüßt. Sie zeichneten die erfolgreiche Geschichte des Familienunternehmens vom einstigen Kalkwerk bis zum „Hidden Champion“ nach. Hidden Champions sind erfolgreiche mittelständische Unternehmen, die als Weltmarktführer auf Nischenmärkten agieren. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme.

    Die Gewerblichen Schulen in Waldshut waren die nächste Station auf dem Besuchsplan der Ministerin. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Handwerkskammer Konstanz, Gotthard Reiner trug sich die Ministerin in das goldene Buch des Landkreises ein.

    Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich erfreut über die Kooperation des Landkreises Waldshut mit der Handwerkskammer Konstanz. Dies sei eine "win-win-Situation für alle. "Hier in der Region arbeitet man vorbildlich zuammen", so die Ministerin.

    Landrat Dr. Martin Kistler skizzierte die Brennpunkthemen des Kreises – vom Fachkräftemangel, über die Elektrifizierung der Hochrheinbahn bis hin zur Autobahn A98. Man sei ein Landkreis mit vielen grenzüberschreitenden Themen. Diese Grenzlage biete aber auch viele Chancen.

    Auch die Staatsschreiberin des Kanons Aargau, Vincenza Trivigno, würdigte die enge Zusammenarbeit mit dem deutschen Nachbarn. Vor allem in den grenzüberschreitenden Gremien, wie etwa in der Hochrheinkommission, könne man gemeinsame Projekte realisieren.

    Nach den Grußworten wurde die neu geschaffene Berufsschule für Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) besichtigt. Hier können sich die rund 120 Auszubildenden über eine hochmoderne Labor- und Werkstatt-Technik freuen. Insgesamt rd. 3,0 Mio. Euro hat der Landkreis Waldshut in den Erwerb der Flächen, den Umbau sowie in die Ausstattung der Klassenräume und Werkstätten/Labore investiert.

    Nach einer Besichtigung der überbetrieblichen Ausbildungswerkstätten für das Kraftfahrzeughandwerk schloss die Kreisbereisung mit dem Besuch der Firmen Morath GmbH in Albbruck und Holzbau Amann GmbH in Weilheim-Bannholz. Morath bietet ein breites Spektrum an pneumatischen und hydraulischen Bohrantrieben für die unterschiedlichsten Anwendungen, Holzbau Amann baut seit über 80 Jahren weltweit die verschiedensten Holzbauten.