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17.03.17 09:37 Alter: 129 Tag(e)

Aufstallungspflicht für Geflügel bis 20. April 2017 verlängert



Das Land Baden-Württemberg hat die Aufstallungspflicht für Geflügel entlang eines 500 m breiten Streifens am Uferbereich des Rheins bis zum 20.04.2017 verlängert. Begründet wird dies mit dem immer noch anhaltenden Rückflug der Zugvögel in deren Brutgebiete bis Mitte April. Die Vogelgrippe-Situation hat sich in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar deutlich entspannt, eine vollständige Aufhebung ist laut Landwirtschaftsministerium aber nicht möglich, da immer noch bundes- und europaweit Geflügelpestausbrüche bei Wildvögeln und Hausgeflügel festgestellt werden. Im letzten Monat gab es im Land noch zehn Geflügelpestfunde bei Wildvögeln. Das Geschehen beschränkte sich aber ausschließlich auf die Nähe von großen Gewässern.

Geflügel, das weniger als 500 m vom Rheinufer entfernt gehalten wird, muss somit weiterhin in geschlossenen Ställen oder im Falle eines Auslaufs im Freien, in einer Voliere mit dichtem Dach und wildvogeldichten Seitenwänden gehalten werden.

Für alle Geflügelhalter gilt es, die im Stall und im Umgang mit den Tieren erforderlichen Hygienemaßnahmen (Biosicherheit) zum Schutz des eigenen Tierbestandes strikt einzuhalten und allen Personen mit Zugang zum Bestand entsprechende Anweisungen zu erteilen. Tiere dürfen nur in einem geschlossenen Stall gefüttert werden, es darf kein Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, als Tränke verwendet werden. Futter und Einstreu muss für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Ferner sind Maßnahmen zu ergreifen, zur Sicherung des Bestandes gegen unbefugten Zutritt. Auch gilt die Verpflichtung zum Tragen von Schutzkleidung, zur Reinigung und Desinfektion der Hände und Stiefel sowie die Erfassung verendeter Tiere und Anzahl der gelegten Eier. Bei erhöhter Sterblichkeitsrate, starkem Rückgang der Legeleistung und auffälligen Krankheitssymptomen ist das Veterinäramt zu verständigen (Telefonnr. 07751/865201). Ebenso sind tote Wasser- und Greifvögel dem Veterinäramt zu melden.




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