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    Integrationskurse

    Mit dem Aufenthaltsgesetz wurden 2005 auch Maßnahmen zur Integration von rechtmäßig und auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländerinnen und Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben im Bundesgebiet eingeführt. Ziel der Integrationskurse ist es, den Ausländern die Sprache, die Rechtsordnung, die Kultur und die Geschichte in Deutschland erfolgreich zu vermitteln. Ausländer sollen dadurch mit den Lebensverhältnissen im Bundesgebiet soweit vertraut werden, dass sie ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheit des täglichen Lebens selbständig handeln können.

    Der Integrationskurs umfasst einen Basis- und einen Aufbausprachkurs von jeweils gleicher Dauer zur Erlangung ausreichender Sprachkenntnisse sowie einen Orientierungskurs zur Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland.

    Wer kann an einem Integrationskurs teilnehmen?

    Einen Anspruch auf die Teilnahme an einem Integrationskurs haben Ausländer in der Regel, die sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten wollen und erstmals eine Aufenthaltserlaubnis zu Erwerbszwecken, zum Zwecke des Familiennachzugs, aus humanitären Gründen oder als langfristig Aufenthaltsberechtigter aus einem anderen EU-Staat erhalten. Auch Ausländer, die keinen Teilnahmeanspruch besitzen, können im Rahmen verfügbarer Kursplätze zugelassen werden. Die weiteren Einzelheiten sind beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu erfragen. Der hier eingestellte Antrag ist zusammen mit einer Kopie des Aufenthaltstitels an das BAMF zu senden, von dort wird der so genannte Berechtigungsschein zur kostenvergünstigten Teilnahme ausgestellt.

    Wer muss an einem Integrationskurs teilnehmen?

    Ausländer, die einen Anspruch auf Teilnahme haben und sich nicht auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können oder in bestimmten Fällen über keine ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, haben eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs. Die Berechtigung bzw. die Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs wird von der Ausländerbehörde bei der Ausstellung des ersten Aufenthaltstitels festgestellt und Ihnen mitgeteilt.

    Daneben können aber auch Ausländer, die bereits seit längerer Zeit im Bundesgebiet leben, zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet werden, wenn die Ausländerbehörde feststellt, dass sie in besonderer Weise integrationsbedürftig sind.

    Auch im Falle des Bezuges von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch kann eine Verpflichtung im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung durch die leistungsgewährende Stelle erfolgen.

    Hier finden Sie eine Liste der Kursträger im Landkreis Waldshut.

    Ansprechpartnerin

    Frau Janet Baumann-Kittlaus (Integrationskurse)
    Telefon: 07751/ 86-2121
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