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    Beistandschaft

    Die Beistandschaft ist ein kostenloses Hilfeangebot des Jugendamtes bei der Feststellung der Vaterschaft, der Berechnung und Geltendmachung von Unterhalt (Kindesunterhalt).
    Durch die Beistandschaft wird die elterliche Sorge nicht eingeschränkt.

     

    Wer kann die Beistandschaft beantragen?

    • jeder alleinsorgeberechtigte Elternteil.
    • bei gemeinsamer Sorge der Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet.


    Wann kann die Beistandschaft beantragt werden?

    Die Beistandschaft kann bereits vor der Geburt des Kindes beantragt werden, wenn die werdende Mutter nicht verheiratet ist. Nach der Geburt kann sie jederzeit bis zur Volljährigkeit des Kindes beantragt werden.


    Beratung und Unterstützung (soweit eine Beistandschaft nicht erforderlich ist)
    Mütter und Väter, die allein für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen, haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes.


    Beratung junger Volljähriger
    Junge Volljährige haben bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen.


    Beurkundungen
    Vaterschaftsanerkennung, Zustimmungserklärung der Mutter, Unterhaltsverpflichtung und Sorgeerklärung (gemeinsame Sorge nicht verheirateter Eltern) können beim Jugendamt kostenlos beurkundet werden.


    Negativbescheinigung
    Eine Negativbescheinigung wird in der Regel bei der Beantragung von Elterngeld, bzw. bei der Eröffnung eines Sparbuches für ein Kind nicht verheirateter Eltern benötigt, wenn die Eltern nicht das gemeinsame Sorgerecht haben.

    Die Zuständigkeit der Mitarbeiter/innen richtet sich nach Ihrem Wohnort:
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