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    Digitale Alarmierung

    Die Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Notärzte, des THW, DRK sowie der sonstigen Hilfsorganisationen erfolgte früher sehr differenziert und oft auch sehr zeitintensiv. Die Feuerwehren wurden noch sehr lange über das Auslösen von Sirenen alarmiert.

    Heute erfolgt die Alarmierung im Stillen (stille Alarmierung), oft unbemerkt von der Bevölkerung. Nur die benötigten Einsatzkräfte erhalten einen Alarm über einen Funkmeldeempfänger, ein kleines Alarmgerät das jeder mit sich führt. Damit die Alarmierungstechnik von der Sprechfunktechnik unabhängig ist, wurde im Jahr 2001 damit begonnen, die digitale Alarmierung umzusetzen. Hierzu baute der Landkreis 35 Alarmumsetzer (Relaisstellen) im Landkreis auf. Löst die Integrierte Leitstelle über ihren Einsatzleitrechner einen Alarm aus, wird dieser von einer Relaisstelle zur anderen gesendet. Die Relaisstelle selbst strahlt den Alarm in ihrem Wirkungsbereich aus und kann dann von den digitalen Meldeempfängern der Einsatzkräfte empfangen werden. Als Information ertönt ein Alarmruf, und auf dem Display können Einsatzart und Einsatzort abgelesen werden.

    Die digitale Alarmierung macht es möglich, dass immer nur die Einsatzkräfte alarmiert werden, die auch tatsächlich benötigt werden. Es erfolgt somit keine pauschale Alarmierung mehr. Die digitale Alarmierung deckt den gesamten Landkreis ab. Egal wo sich die Einsatzkraft gerade aufhält, sie ist immer erreichbar.

    Ansprechpartner

    Thomas Santl
    Telefon: 07751/86-2115
    Fax: 07751/86-1955
    E-Mail senden: