Schriftgröße :
    A
    A
    A

    Notruf 112 - Euronotruf

    Immer wenn Sie Hilfe brauchen - und nicht nur wenn es brennt!

    Ob bei Feuer, Unfall oder anderen Notlagen: Der Euronotruf ist die EU-weite und auch in der benachbarten Schweiz gültige Notrufnummer 112. Sie gilt in fast allen Ländern der EU und in mittlerweile 34 europäischen Staaten. Mit der Wahl der Nummer 112 vom Handy, Festnetztelefon oder der Telefonzelle erreichen Sie immer die nächste, für Sie zuständige Feuerwehr- und Rettungsleitstelle.

    Neben diesem Europanotruf sind die bisherigen nationalen bzw. lokalen Notrufnummern meist weiterhin gültig. Zu beachten gilt es jedoch, dass diese Nummer eine echte Notrufnummer ist und keine Servicenummer. Notrufnummern werden vorrangig behandelt und dürfen deshalb nicht für andere Zwecke missbraucht werden.

    Die Einführung des Europanotrufs wurde 1991 von der EU-Kommission beschlossen. In Deutschland wurde die Telefonnummer 112 bereits im Jahr 1973 als Notruf für die Feuerwehr und später auch für den Rettungsdienst eingeführt. Da in den meisten Ländern der Standort des Anrufers bislang noch nicht festgestellt werden kann, ist eine genaue Ortsangabe beim Notruf weiterhin unverzichtbar.

    Schildern Sie dem Mitarbeiter der Leitstelle Ihre Notlage und er wird die für Sie richtige Hilfe sofort alarmieren. Oft gehen wertvolle Sekunden verloren, weil Anrufer, die einen Unfall melden und Hilfe anfordern, wichtige Informationen in der Hektik vergessen. Merken Sie sich unbedingt die fünf W´s, wenn Sie über die Nummer 112 einen Notruf starten:

    Wo?

    Geben Sie den genauen Ort an, an dem sich der Unfall ereignet hat. Bei komplizierten Örtlichkeiten ist vielleicht auch eine nähere Wegbeschreibung notwendig. Sie wissen nicht, wo Sie gerade sind? Dann teilen Sie mit, wo Sie zuletzt waren und wo Sie hinwollten. Jedes Detail, an das Sie sich erinnern, kann für den Leitstellenmitarbeiter ein wichtiger Hinweis sein.

    Was ist passiert?

    Beschreiben Sie den Unfall. Wie sieht es im Moment aus?

    Wie viele Verletzte?

    Nennen Sie die Zahl der Verletzten, bei Kindern auch das ungefähre Alter.

    Welche Verletzungen?

    Beschreiben Sie nach Ihren Beobachtungen die Schwere der Verletzung - zum Beispiel: atmet nicht, hat sich verbrüht, blutet stark, Stromschlag, Sturz mit Bein- oder Armbruch.

    Warten Sie auf Rückfragen?

    Beenden Sie das Telefongespräch erst dann, wenn der Leitstellenmitarbeiter Ihnen sagt, dass die Informationen ausreichen und alles verstanden wurde. Normalerweise fällt darunter auch die Aufnahme der Daten des Anrufers und dessen Erreichbarkeit.

    Zögern Sie nie, die Feuerwehr, den Notarzt oder den Rettungsdienst zu rufen! Der NOTRUF 112 ist immer kostenlos - auch über das Handy. Sie erreichen immer eine Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Und sollten Sie einmal wegen überschneidender Netzgebiete die Leitstelle im Nachbarlandkreis erreichen, dann wird Ihr Notruf schnellstens weitergeleitet. Dies funktioniert auch über die Landesgrenze in die benachbarte Schweiz.

    Ansprechpartner

    Thomas Santl
    Telefon: 07751/86-2115
    Fax: 07751/86-1955
    E-Mail senden: