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    Soziales Entschädigungsrecht

    Grundgedanke des Sozialen Entschädigungsrecht (SER) ist die Entschädigung von Gesundheitsschäden, für deren Folgen die staatliche Gemeinschaft in Abgeltung eines besonderen Opfers oder aus anderen Gründen nach versorgungsrechtlichen Grundsätzen einzustehen hat.

    Leitgesetz des Sozialen Entschädigungsrechts bildet das Bundesversorgungsgesetz (BVG), welches auch entsprechende Anwendung auf die Nebengesetze des Sozialen Entschädigungsrechtes findet. Geschädigte Personen oder ihre Hinterbliebene können somit eine Versorgung entsprechend dem Bundesversorgungsgesetz erhalten.

    Es werden folgende Versorgungsangelegenheiten bearbeitet (für nähere Info auf Begriff klicken):

    Das Soziale Entschädigungsrecht gewährt sowohl Leistungen im Rahmen der Beschädigtenversorgung (Grundrente, Ausgleichsrente, Berufsschadensausgleich oder Pflegezulage) als auch Leistungen der Hinterbliebenenversorgung (Hinterbliebenenrente, Witwen-/Waisenbeihilfe, Bestattungs- und Sterbegeld). Daneben werden Heil- und Krankenbehandlungen, eine orthopädische Versorgung (für näher Info klicken)und Badekuren gewährt.

    Sach- und Vermögensschäden werden nicht erstattet. Als Ausnahme gelten die am Körper getragenen Hilfsmittel wie Brille, Kontaktlinsen oder Zahnersatz. Auch ein Schmerzensgeld kann nicht gezahlt werden.

    Ihre Ansprechpartner(innen): (bitte auf Begriff klicken)

    Hier können Sie Anträge und Merkblätter für Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz herunterladen (bitte auf das jeweilige Formular klicken):

    Antragsformulare für weitere Versorgungsangelegenheiten erhalten Sie auf Nachfrage beim Landratsamt.