Schriftgröße :
    A
    A
    A

    Infektionshygienische Überwachung - Schulen, Kindergärten, Kinderheime

    • Schulen, Kindergärten und Kinderheime unterliegen der infektions-hygienischen Überwachung durch das Gesundheitsamt. Kinder, Schüler, Lehrkräfte und andere Beschäftigte dürfen die Gemeinschaftseinrichtung nicht betreten, wenn sie an einer der im 6. Abschnitt des Infektionsschutzgesetzes genannten, übertragbaren Krankheit erkrankt sind oder ein entsprechender Krankheitsverdacht besteht.
      Viele dieser Krankheiten, wie Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten, könnten durch Schutzimpfungen sicher verhütet werden. Eltern sind verpflichtet, den Kindergarten oder die Schule über die Erkrankung ihres Kindes zu verständigen. Die Kindergarten- oder Schulleitung ist ihrerseits gesetzlich verpflichtet, die Erkrankung oder den Krankheitsverdacht unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden. Eine Wiederzulassung zum Besuch der Einrichtung kann erst erfolgen, wenn nach dem Urteil des behandelnden Arztes keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.
      Das gesetzliche Betretungsverbot für Kindergarten und Schulen besteht nicht nur bei bestimmten Infektionskrankheiten, sondern auch beim Nachweis von Kopfläusen.

     

          Empfehlungen: