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    Team "Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren"

    Für die Gruppe der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen unter 25 Jahren (U25) hat der Gesetzgeber in § 3 Abs. 2 SGB II eine besondere Betreuung festgeschrieben. Dort wird unverzüglich nach Antragstellung auf Leistungen die sofortige Vermittlung in Arbeit, Ausbildung oder eine Arbeitsgelegenheit vorgegeben.
    Die Optionskommune Waldshut kommt diesem Auftrag des Gesetzgebers mit einem eigenen Team zur Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) erhalten, nach.

    Jugendliche von 15 bis 25 Jahren werden in diesem Fachbereich beraten und gefördert. Unter den Leistungsempfängern befinden sich Schüler aller allgemein bildenden und beruflichen Schularten, Auszubildende, junge Leute nach Beendigung der Schulpflicht mit jeglichen Schulabschlüssen bis zum Abitur, junge Mütter nach der Erziehungszeit sowie junge Menschen nach abgeschlossener Ausbildung, die einen Arbeitsplatz suchen.

    Ziel ist es, alle unter 25 jährigen direkt nach Antragstellung in Ausbildung oder Arbeit zu vermitteln. Ist dies nicht möglich, so bietet das Jobcenter für junge Erwachsene eine Vielzahl von finanziellen Hilfen und Qualifizierungsmaßnahmen an, die die Chancen zur Integration in das Berufsleben vorbereiten und/oder verbessern.
    Aufgabe des U25 Teams ist es, gemeinsam mit den jungen Leistungsbezieher/-innen eine realistische Berufswegeplanung zu erarbeiten, wozu auch der Abbau von Vermittlungshemmnissen, wie Schulden, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit, Ableisten von Sozialstunden usw. gehört. Bei jungen Müttern ist die Frage der Kinderbetreuung so zu regeln, dass sowohl für Mütter als auch Kinder eine verlässliche und finanzierbare Betreuung ermöglicht wird und die Vereinbartkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist.

    Die einzelnen Schritte der Berufswegeplanung werden mit dem Jugendlichen in einer Eingliederungsvereinbarung verbindlich festgehalten, die in regelmäßig stattfindenden Kontakten zwischen dem Fallmanager und dem Jugendlichen immer wieder den veränderten Bedingungen angepasst werden muss. Für den Jugendlichen ist so klar erkennbar, welche Aufgaben er zu erfüllen hat, um die vereinbarte Leistung zu bekommen.

    Die finanziellen Förderleistungen in Verbindung mit den sozialintegrativen Leistungen unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene nachhaltig auf dem Weg ins Berufsleben.

     

     

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