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    Kosten der Unterkunft

    Leistungen für Unterkunft und Heizung werden - soweit sie angemessen sind - in tatsächlicher Höhe erbracht.

    Dabei orientiert sich die angemessene Bruttokaltmiete (Kaltmiete plus kalte Betriebskosten) an den Werten der Wohngeldtabelle entsprechend § 22c Abs. 1 Satz 2 SGB II.

    Folgende Werte gelten seit dem 01.01.2016 dabei als angemessen:

     

    Anzahl der
    zu berücksichtigenden
    HH-Mitglieder
    Mietstufen
      II III IV
    1 376,10 € 419,00 € 467,40 €
    2 457,50 € 510,30 € 568,60 €
    3 543,60 € 606,30 € 675,60 €
    4 637,10 € 708,60 € 790,00 €
    5 727,50 € 810,00 € 902,40 €
    6 816,60 € 910,10 € 1013,50 €
    7 901,70 € 1006,20 € 1120,60 €
    8 990,80 € 1106,30 € 1231,70 €
    9 1079,90 € 1206,40 € 1342,80 €
    10

    1169,00 €

    1306,50 € 1453,90 €
      Landkreis-
    Gemeinden
    Waldshut-
    Tiengen, Wehr
    Bad Säckingen

     

    Zusätzlich zur Bruttokaltmiete (inkl. kalter Betriebskosten) werden Leistungen für Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Die Bemessung der Angemessenheit muss im jeweiligen Einzelfall erfolgen und lässt sich nicht pauschalieren.

    Unangemessene Wohnung

    Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den angemessenen Umfang übersteigen, werden die Kosten in der Regel für 6 Monate anerkannt. Nach Ablauf dieser 6 Monate erfolgt grundsätzlich eine Kürzung auf die angemessenen Höchstsätze. Die Angemessenheit bemisst sich anhand der Besonderheit des Einzelfalles. Für nähere Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren Sachbearbeiter.

    Umzug

    Bei einem Umzug sollten Sie grundsätzlich vorher mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen und die Angemessenheit der neuen Wohnung prüfen lassen, da die Kosten für Unterkunft und Heizung nicht in unbegrenzter Höhe übernommen werden können. Die Angemessenheit richtet sich nach dem Wohnort und den jeweiligen Gegebenheiten des Einzelfalles.

    Nach § 22 Abs. 4 SGB II sollen leistungsberechtigte Personen vor Abschluss eines Mietvertrages die Zusicherung zur Übernahme der Kosten der Unterkunft und Heizung einholen. Für die Zusicherung ist das Jobcenter am neuen Wohnort zuständig. Im Falle eines Wegzugs aus dem Landkreis Waldshut, wenden Sie sich daher an das Jobcenter an Ihrem neuen Wohnort.

    Bei Personen, die jünger sind als 25 Jahre, werden die Kosten der Unterkunft und Heizung nur erbracht, wenn für den Auszug besondere Gründe vorliegen. Hierfür ist es notwendig, dass Sie vor Abschluss des Mietvertrages eine entsprechende Zusicherung einholen (vgl. § 22 Abs. 5 SGB II).

    Unter Umständen können Wohnungsbeschaffungs- und Umzugskosten bei einem notwendigen Umzug übernommen werden. Hierfür ist es notwendig, dass Sie vorher einen entsprechenden Antrag stellen -  z.B. ist eine Mietkaution zu beantragen, bevor der Mietvertrag unterschrieben wird.

    Wenden Sie sich daher frühzeitig an Ihren zuständigen Sachbearbeiter.

    Für die Prüfung der Angemessenheit ist es hilfreich, wenn Sie eine Mietbescheinigung vom Vermieter ausgefüllt Ihrem zuständigen Sachbearbeiter zukommen lassen. Diese Mietbescheinigung ist hier für Sie als PDF zum Download hinterlegt

    Nebenkostenabrechnungen und Müllgebühren im SGB II-Leistungsbezug

    Grundsätzlich können auch Leistungen für die Jahresnebenkostenabrechnung und die Müllgebühren gewährt werden, sofern Sie Leistungen nach dem SGB II beziehen oder durch diese hilfebedürftig i.S.d. SGB II werden. Dies ist abhängig von den bereits gewährten Kosten und den jeweiligen Gegebenheiten des Einzelfalles. Stellen Sie hierfür bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter einen entsprechenden Antrag und legen Sie die Jahresnebenkostenabrechnung bzw. den Müllgebührenbescheid bei.

    Weitere Leistungen nach dem SGB II:

    Regelleistungen
    Sozialversicherung
    Mehrbedarfe
    Einmalige Leistungen

     

     

     

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