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    Leistungen für den Lebensunterhalt

    Leistungen nach dem SGB II (2. Buch Sozialgesetzbuch) erhalten Personen zwischen 15 und 65 Jahren, die mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig sein können, hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

    Dieser Personenkreis und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen erhalten auf Antrag

    Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (so genannte Regelleistung)
    Angemessene Kosten der Unterkunft
    Leistungen zu den Sozialversicherungen

    Unter bestimmten Voraussetzungen können auch

    bewilligt werden.


    Das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen mindert die Geldleistungen.

     

     

    Was ist eine Bedarfsgemeinschaft?

    Hierzu gehören:

    a) der erwerbsfähige Leistungsberechtigte

    b) als Partner des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten

    • der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte/Ehegattin/Lebenspartner/Lebenspartnerin,
    • die Person, die mit dem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Einstehungs- und Verantwortungsgemeinschaft lebt.

    c) die dem Haushalt angehörenden, unter 25jährigen unverheirateten Kinder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten oder seines Partners oder dessen Eltern, soweit die Sicherung des Lebensunterhaltes nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen sichergestellt ist

    d) die im Haushalt lebenden Eltern oder ein im Haushalt lebender Elternteil eines unter 25jährigen unverheirateten und erwerbsfähigen Kindes und der im Haushalt lebende Partner dieses Elternteils.

    Leibliche Kinder, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, zählen nicht zur Bedarfsgemeinschaft, selbst wenn sie noch zuhause leben. Sind sie erwerbsfähig, bilden sie eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Somit müssen sie einen eigenen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen. 

     

     

    Ausbildung und Studium

    Besteht für die Ausbildung dem Grunde nach ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), stehen dem Antragsteller oder der Antragstellerin nur unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen nach dem SGB II zu. Klären Sie den Anspruch im Einzelfall mit Ihrem Sachbearbeiter oder Ihrer Sachbearbeiterin.

     

     

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