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    Ansprechpartner

    Christof Schmidt

    Telefon: 07751/86-2308

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    Fahrtenbuch

    Nach den Bestimmungen des § 31 a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung kann die Verwaltungsbehörde gegenüber einem Fahrzeughalter für ein oder mehrere auf ihn zugelassene oder künftig zuzulassende Fahrzeuge die Führung eines Fahrtenbuches anordnen, wenn die Feststellung eines Fahrzeugführers nach einer Zuwiderhandlung gegen die Verkehrsvorschriften nicht möglich war.

    Der Fahrzeughalter oder sein Beauftragter hat in dem Fahrtenbuch für ein bestimmtes Fahrzeug und für jede einzelne Fahrt

    1. vor deren Beginn

    a) Name, Vorname und Anschrift des Fahrzeugführers,
    b) Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs,
    c) Datum und Uhrzeit des Beginns der Fahrt und

    2. nach deren Beendigung unverzüglich Datum und Uhrzeit mit Unterschrift einzutragen.

    Die Bemessung der Dauer der Fahrtenbuchauflage entspricht dem Gewicht der zugrunde liegenden Ordnungswidrigkeit und liegt im Ermessen der Verwaltungsbehörde. Die Mindestdauer beträgt i.d.R. 6 Monate; kann sich aber je nach Einzelfall auch auf bis zu drei Jahre erstrecken.

    Die Berufung auf das Zeugnisverweigerungsrecht schließt die Anordnung eines Fahrtenbuchs nicht aus.