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    Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis

    Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis, die nicht durch einen EU- oder EWR-Staat (Norwegen, Island und Liechtenstein) ausgestellt wurde, dürfen von dieser Fahrerlaubnis nur für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Verlegung des Wohnsitzes in das Bundesgebiet Gebrauch machen. Beim Versäumnis der 6-Monatsfrist erfüllt das Führen eines fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugs dann den Straftatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

    Die ausländische Fahrerlaubnis kann auf Antrag  in die entsprechende deutsche Fahrerlaubnisklasse „umgeschrieben" werden. Je nach Ausstellungsstaat hat der Antragsteller unterschiedliche Befähigungsnachweise (Prüfungen) vor einer Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis zu erbringen.

    Vor dem Hintergrund der vielfältigen, je nach Ausstellungsstaat unterschiedlichen Regelungen, die zudem einer stetigen Fortschreibung unterliegen, empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit dem hierfür zuständigen Ansprechpartner .

    Für Inhaber einer EU- bzw. EWR-Fahrerlaubnis besteht grundsätzlich keine Pflicht zur Umschreibung der ausländischen Fahrerlaubnis; es sei denn, dass deren Gültigkeit befristet ist oder mit der ausländischen Fahrerlaubnis Kraftfahrzeuge geführt werden, die der deutschen Gültigkeitsdauer von fünf Jahren unterliegen (z.B. Kraftfahrzeuge der Klasse C/CE bzw. D, D1, DE, D1E). In diesen Fällen muss die EU/EWR Fahrerlaubnis umgeschrieben und nach den deutschen Voraussetzungen verlängert werden.

    Grundsätzlich ist bei der Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis in die entsprechende deutsche Fahrerlaubnis der deutsche Führerschein nur gegen Abgabe des ausländischen Führerscheins auszuhändigen. Es ist demnach nicht möglich, den ausländischen Führerschein nach erfolgter Umschreibung auch weiterhin zu behalten.