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    Wiederanerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis

    Auch Inhabern einer ausländischen Fahrerlaubnis kann entweder durch das Gericht oder die Fahrerlaubnisbehörde das Recht aberkannt werden, von ihrer ausländischen Fahrerlaubnis innerhalb der Bundesrepublik Deutschland Gebrauch zu machen.

    Diese Recht kann nur auf Antrag erteilt werden. Ein automatisches „Wieder-Aufleben" der Fahrberechtigung, z.B. nach Ablauf einer durch das Gericht festgesetzten Sperrfrist, gibt es nicht.

    Das Verfahren für die Wiederanerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis ist nahezu identisch mit dem Verfahren auf Neuerteilung einer deutschen Fahrerlaubnis. Dies bedeutet, dass die Fahrerlaubnisbehörde auch hier zu prüfen hat, ob die Gründe für die Entziehung/ Aberkennung der ausländischen Fahrerlaubnis nicht mehr bestehen. Der Schwerpunkt dieser Prüfung liegt auch hier auf der Frage, ob der Antragsteller die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen hat. Bestehen Bedenken an der Eignung des Antragstellers,ordnet die Behörde je nach Fragestellung die Beibringung eines ärztlichen oder auch medizinisch-psychologischen Gutachtens an, um über den Antrag entscheiden zu können.

    Vor dem Hintergrund der komplexen rechtlichen Bestimmungen und der vielfältigen Lebenssachverhalte, die jeweils individuell beurteilt werden müssen, empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit dem hierfür zuständigen Ansprechpartner .