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    Ausfuhrkennzeichen

    Soll ein Fahrzeug dauerhaft ins Ausland verbracht werden, ist hierfür ein Ausfuhrkennzeichen zu beantragen. Diese Zulassung ist auf die Dauer der nachgewiesenen Haftpflichtversicherung, längstens jedoch auf ein Jahr, zu befristen. Das Datum des Ablaufs der Gültigkeit des Ausfuhrkennzeichens ist auf dem Kennzeichen eingeprägt. Nach Ablauf der Gültigkeit darf das Kennzeichen nicht mehr benutzt werden.

    Die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens unterliegt grundsätzlich der Kraftfahrzeugsteuerpflicht, wobei der Mindestbesteuerungszeitraum einen Monat beträgt.

    Bei der Antragstellung sind vorzulegen:

       

    • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
    • die entwertete Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
      ODER die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und die bisherigen Kennzeichenschilder, wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist
    • Versicherungsbestätigung für ein Ausfuhrkennzeichen (Format DIN A 6, Farbe: Untergrund gelb, Druck schwarz, drei Ausfertigungen)
    • Personalausweis oder Reisepass
    • Vollmacht, wenn ein Beauftragter den Antrag stellt
    • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung für die Gültigkeitsdauer
    • vor der Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens muss das Fahrzeug der Zulassungsbehörde zur Identitätsprüfung vorgeführt werden
    • Antrag auf Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens
    • SEPA-Lastschriftmandat

       

    In jedem Fall sind entweder ein SEPA-Lastschriftmandat für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer oder ein Nachweis über die Entrichtung der fälligen Kraftfahrzeugsteuer bei der Antragstellung vorzulegen. Einzelheiten über den Verfahrensgang können Sie bei der Zulassungsstelle in Erfahrung bringen.