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    Online-Wiederzulassung

    Mit Umsetzung der 2. Stufe der internetbasierten Wiederzulassung zum 1. Oktober 2017 ist es möglich, die Wiederzulassung eines außer Betrieb (abgemeldeten) Fahrzeugs online zu beantragen.

    Die internetbasierte Wiederzulassung ist nur für Fahrzeuge möglich, für die ein sog. „allgemeines Kennzeichen“ in schwarzer Schrift zugeteilt wurde. Eine Wiederzulassung von „E“-Fahrzeugen, Saison-, Oldtimerfahrzeugen oder von Fahrzeugen mit Wechselkennzeichen ist deshalb nicht möglich. Ferner sind auch Leichtkrafträder von der Möglichkeit der online-Wiederzulassung ausgeschlossen.

    Für die online-Wiederzulassung müssen zudem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • das Fahrzeug ist außer Betrieb gesetzt.
    • es liegt eine gültige Reservierung des Kennzeichens für die Wiederzulassung vor (idR. für die Dauer von 12 Monaten ab der Außerbetriebsetzung).

    Die antragstellende Person

    • ist eine natürliche Person, ist bisherige Halterin des Fahrzeugs und verfügt über ein Konto für den Einzug der Kfz.-Steuer. Eine Wiederzulassung über einen Bevollmächtigten ist nicht möglich!
    • hat ihren Wohnsitz im selben Zulassungsbezirk (WT), in dem die Außerbetriebsetzung stattgefunden hat (und zuvor hat kein Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk stattgefunden).
    • besitzt einen Personalausweis mit Online-Funktion (npA) oder elektronischen Aufenthaltstitel mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, ein Kartenlesegerät zum Einlesen des nPA bzw. des elektronischen Aufenthaltstitels, eine Ausweis-App https://www.ausweisapp.bund.de/pweb/index.do und
    • verfügt über die Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I – Fahrzeugschein) mit bei der Außerbetriebsetzung freigelegtem Sicherheitscode. Diese ZB I werden seit dem 1. Januar 2015 ausgegeben.

     

    Ablauf der online-Wiederzulassung:

    Folgen Sie einfach nachfolgendem Link: Online-Wiederzulassung

    Nach Eingabe aller Daten und Entrichtung der Gebühr ist der Vorgang für Sie abgeschlossen.

    Die Zulassungsbehörde prüft und bearbeitet anschließend den Antrag. Die Zulassungsunterlagen bestehend aus dem Bescheid über die Wiederzulassung, die ZB I sowie die Stempelplakettenträger zum Aufkleben auf das Kennzeichen werden per Post (Postzustellungsurkunde) zugeschickt. Die Plakettenträger müssen anschließend auf dem/den Kennzeichenschild(ern) aufgeklebt werden. Damit ist die Wiederzulassung abgeschlossen und das Fahrzeug darf im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden.

    Hinweis: Das Fahrzeug darf nicht vor dem im Bescheid über die Wiederzulassung genannten Datum am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

    Selbstverständlich können Sie Ihr Fahrzeug auch weiterhin bei der Zulassungsstelle unter Vorlage der Kennzeichenschilder und der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II, der Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats und Vorlage des Prüfberichts über eine gültige HU bzw. SP-Prüfung wieder zum Verkehr zulassen.