Schriftgröße :
    A
    A
    A

    Fraktionsvorsitzendengespräch mit Landrat Dr. Martin Kistler

    Die Vorsitzenden der Fraktionen des Kreistags sowie den Sprecher der AfD, Herrn Boll, konnte Landrat Dr. Martin Kistler heute zu einem Austausch im Landratsamt begrüßen. Mehrere Themen standen dabei auf der Agenda.

    So wurden zwei mögliche Förderprogramme des Landes besprochen. Zum einen ging es um Fördermittel für die Kommunale Pflegekonferenz und zum anderen um Mittel im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für den Strukturaufbau bei der Gesundheitsförderung und für das Projekt „Verrückt? Na und!“. Beide Themen waren Gegenstand der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Soziales, die auf den 1. April terminiert war, aufgrund der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden konnte. Es wird hierzu auf die öffentlichen Sitzungsvorlagen verwiesen, die im Bürgerinformationssystem auf der Homepage des Landkreises zu finden sind. In beiden Fällen traf Landrat Dr. Kistler eine Eilentscheidung, so dass für die Projekte die Förderung durch das Land beantragt werden kann und die Projekte starten können.

    Im Hinblick auf anstehende Sitzungen nach den Osterferien informierte der Landrat, dass man die Lage fortlaufend beurteile. Sollte die Situation, Ausschusssitzungen zulassen, plane man, diese zunächst im Kreistagssaal abzuhalten.

    Die Fraktionsvorsitzenden und der Landrat zeigten sich erfreut über das klare zustimmende Votum der Kreistagsmitglieder und die zügige Zustimmung zum Untererbbaurechtsvertrag! Innerhalb einer Woche nach Eingang der Vertragsunterlagen konnte die Prüfung durch die Verwaltung abgeschlossen und durch Umlaufverfahren unter den Kreisrätinnen und Kreisräten das Einverständnis des Landkreises erteilt werden.

    Ein weiteres Thema war der derzeitige Betrieb im Landratsamt. Trotz Freistellungen von Mitarbeitenden kann der Dienstbetrieb noch gewährleistet werden. Krankheitsfälle aufgrund Corona- Infektionen liegen nicht vor.

    Landrat Dr. Kistler stellte das Versorgungskonzept der Bevölkerung dar. Weiter wurde das Thema erörtert, dass man jedem Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen lassen wolle. Derzeit würden Gespräche laufen, um die Kostenansprüche der Reha-Kliniken, die sich nun für die Versorgung von Akut- Patienten bereit erklärt hatten, mit dem Land zu klären. Herr Kistler ging weiter auf die Zahl der infizierten Personen im Landkreis ein.