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    keine Verkürzung der Quarantäne bei den Virusvarianten-Gebieten

    Das Robert Koch-Institut weist jetzt auch sogenannte "Virusvarianten-Gebiete" aus. Das sind Gebiete, in denen sich die neuen Virusvarianten ausgebreitet haben, die infektiöser als das bekannte Coronavirus sind.

    Aktuell gelten als Virusvarianten-Gebiete:

       

    • Botsuana (seit 7. Februar 2021)
    •  

    • Brasilien (seit 31. Januar 2021)
    •  

    • Eswatini (seit 31. Januar 2021)
    •  

    • Irland (seit 13. Januar 2021)
    •  

    • Lesotho (seit 31. Januar 2021)
    •  

    • Malawi (seit 7. Februar 2021)
    •  

    • Mosambik (seit 7. Februar 2021)
    •  

    • Portugal (seit 27. Januar 2021)
    •  

    • Sambia (seit 7. Februar 2021)
    •  

    • Simbabwe (seit 7. Februar 2021)
    •  

    • Südafrika (seit 13. Januar 2021)
    •  

    • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (seit 13. Januar 2021)
    •  

    Für Einreisende aus diesen Ländern gilt, dass spätestens 48 Stunden nach der Einreise ein Corona-Test gemacht werden muss. Die Quarantäne dauert in jedem Fall 10 Tage und kann nicht durch einen negativen Test verkürzt werden.

    Wer beim ersten Test ein negatives Ergebnis hatte und innerhalb von 10 Tagen Anzeichen einer Erkältung hat, der ist zu einem zweiten Test verpflichtet.

    Falls Sie aus einem dieser Virusvarianten-Gebiete einreisen, melden Sie sich bitte per E-Mail beim Gesundheitsamt: corona-allgemein(at)landkreis-waldshut.de

    Hinweis zum grenznahen Ausland:
    Sollte die Schweiz oder Frankreich zum Virusvarianten-Gebiet erklärt werden, dürfen nur noch Pendler die Grenze überqueren. Die bestehenden Ausnahmen mit der 24-Stunden-Regelung oder den Ausnahmen zum Besuch von Verwandten gelten nicht für die Virusvarianten-Gebiete! Eine solche Einstufung würde praktisch zur Grenzschließung führen.

    Doppel-Testung von Reiserückkehrern

    Wer aus dem Urlaub zurückkehrt, der muss ab dem 11. Januar 2021 direkt bei der Einreise und zusätzlich frühestens am 5. Tag nach der Einreise einen Corona-Test machen lassen. Bis zum Vorliegen des zweiten Ergebnisses gilt eine Quarantäne – diese wird von den Städten und Gemeinden überwacht.

    Quarantänefreie Einreise bei touristischen Reisen oder anlässlich eines Einkaufs künftig nicht mehr möglich

    Vom morgigen Mittwoch, 23. Dezember 2020 an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. In den letzten Wochen hat die Landesregierung auf das exponentielle Wachstum des Infektionsgeschehens mit verschärften Maßnahmen in Baden-Württemberg reagiert. Aufgrund der Infektionslage sowohl in Baden-Württemberg als auch in den Grenzregionen ergibt sich aktuell zudem Handlungsbedarf bei den Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne.

    Die quarantänefreie Einreise bei einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in Baden-Württemberg beziehungsweise nach einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in einer Grenzregion ist nur gestattet, sofern die Ein- bzw. Rückreise nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt.

    „Angesichts der extrem angespannten pandemischen Lage müssen die Grenzübertritte vorübergehend auf ein zwingend notwendiges Maß reduziert werden“, sagte der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag (22. Dezember) in Stuttgart. „Wir appellieren an die Menschen, auch die bestehenden Regelungen nicht vollends auszureizen und alle nicht notwendigen Kontakte zu unterlassen.“

    Nach der bisherigen Verordnung galten im Rahmen der 24-Stunden-Regelung keinerlei Einschränkungen. Die 24-Stunden-Regelung bleibt zwar mit Blick auf den gemeinsamen Lebensraum wei-terhin grundsätzlich erhalten. So besteht auch weiterhin keine Quarantänepflicht, wenn die Grenze insbesondere aus beruflichen, schulischen, medizinischen, pflegerischen oder familiär bedingten Gründen überquert wird. Auch transnationale Partnerschaften ohne Trauschein sind von den neuen Regelungen nicht betroffen. An der bestehenden 72-Stunden-Regelung ändert sich ebenfalls nichts.

    Künftig besteht jedoch Quarantänepflicht, wenn mit der Reise touristische Zwecke verfolgt werden oder lediglich eingekauft wird. Wer also beispielsweise aus Baden-Württemberg einen Ski-Ausflug in die Schweiz unternimmt oder zum Einkaufen nach Frankreich fährt, muss sich künftig nach seiner Rückkehr in grundsätzlich 10 Tage in Quarantäne begeben. Gleiches gilt für Bewohnerinnen und Bewohner der Grenzregionen, die lediglich zum Einkaufen nach Baden-Württemberg fahren. Unabhängig von möglichen Reisen sind die in Baden-Württemberg geltenden Ausgangsbeschränkungen tagsüber und verschärft zwischen 20 und 5 Uhr zu beachten.