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    Was ist neu ab dem 01.08.2021?

    Ab dem 1. August 2021 gelten unter anderem die folgenden Neuerungen:

    Bezüglich der Ausweisung von Risikogebieten:
    Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.
     

    Bezüglich der Nachweispflicht:

    • Ab dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder ob sie aus einem anderen Land kommen – verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.
    • Hinweis: Die strenge Testpflicht für Einreisende nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht fort.
    • Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.
       

    Bezüglich der Einreisequarantäne:

    • Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch. Ein Test ist für Kinder unter 12 Jahren nicht mehr notwendig.
       

    Bezüglich der Einreise mit Kindern:
    Kinder unter 12 Jahren
     sind von der Nachweispflicht befreit. Für sie endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.
     

    Information für Geimpfte und Genesene:
    Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt derzeit jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

    Welche Ausnahmen gibt es für die Nachweispflicht?

    Ausnahmen von der Nachweispflicht sind z. B. für Grenzpendler und Grenzgänger (Personen, die aus beruflichen Gründen, zu Studien- oder Ausbildungszwecken regelmäßig eine Grenze überqueren) sowie Tagespendler (die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten bzw. nach  weniger als 24 Stunden wieder in Deutschland einreisen) vorgesehen. Grenzgänger, Grenzpendler und Tagespendler müssen bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet allerdings über einen Nachweis verfügen. Personen, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis lediglich zweimal pro Woche. Für Einreisen per Flugzeug gelten diese Ausnahmen nicht.

    Was gilt für den Besuch von Verwandten oder Lebensgefährten?

    Eine spezielle Ausnahme wie die 72-Stunden-Regelung bei der Quarantänepflicht gibt es bei der Nachweispflicht nicht. Wer für mehr als 24 Stunden nach Deutschland einreist, muss über den Nachweis einer Impfung, Genesung oder Testung verfügen. 

    Reicht für die Testpflicht bei Einreise ein Schnelltest?

    Ja. Alle Einreisenden müssen entweder einen Nachweis erbringen, dass sie geimpft oder genesen sind. Oder sie müssen ein negatives Testergebnis vorweisen können. Bei Antigentests (sogenannte Schnelltests) darf der Test maximal 48 Stunden alt sein, bei PCR-Tests 72 Stunden. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebieten muss ein Testnachweis vorgelegt werden (72h PCR-Test, Antigentest hier nur 24h).

    Wer trägt die Kosten für die Einreisetests?

    Der Test muss vor Einreise erfolgen. Wenn es im Reiseland keine kostenlosen Tests gibt, müssen Einreisende die Kosten also selbst tragen.