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    Einreiseverordnung des Bundes ab 13.05.2021

    Die Bundesregierung hat mit der Verordnung vom 12.05.2021 (gilt ab dem 13.05.2021) eine bundeseinheitliche Regelung zu Meldepflichten, Testpflichten und Quarantänepflichten nach einer Einreise geschaffen. Die Verordnung zur Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg tritt damit außer Kraft.

    Neu ist, dass geimpfte und genesene Personen solchen Personen mit einem negativen Testnachweis gleichgestellt werden. Dies gilt allerdings nicht bei Einreisenden, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Diese benötigen bei der Einreise zwingend einen Negativtest, zudem gelten strengere Regelungen bei den Ausnahmen von der Quarantänepflicht.

    Die Quarantänedauer beträgt zwar weiterhin grundsätzlich zehn Tage, allerdings kann die Quarantäne bei Einreise aus einem normalen Risikogebiet vor dem Ablauf von zehn Tagen von genesenen, geimpften oder getesteten Personen beendet werden, wenn diese den entsprechenden Nachweis über das Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de) übermittelt haben. Nach Aufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt grundsätzlich eine Quarantänedauer von 14 Tagen.

    In Baden-Württemberg gilt ab dem 13.05.2021 die sogenannte 24-Stunden-Regelung wieder ohne Einschränkungen, sodass eine quarantänefreie Einreise immer möglich ist. Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet für weniger als 24 Stunden muss allerdings bei der Einreise ein Negativtest mitgeführt werden.

    Wir verweisen auf die Pressemitteilung des Sozialministeriums: Pressemitteilung vom 12.05.2021