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    Für #Zusammenhalt und #wirzeigenhaltung

    Um sich gemeinsam für den Dialog und für das Impfen einzusetzen, haben Vertreterinnen und Vertreter von Parteien, gesellschaftlichen Organisationen, der Kirchen und die Ärzteschaft aus dem Landkreis Waldshut die Initiative #Zusammenhalt gestartet.

    Facebook-Bürgerfragen (Stand 10.02.2022)

    Hallo Zusammen, ich bin bei der Feuerwehr. Nun wird uns empfohlen, 3 Monate nach der Boosterung noch eine Boosterung oben drauf zu setzten. Nun frage ich mich, ob das gesund ist oder eher schadet wegen Ermüdung des Immunsystems (das hab ich zumindest mal gelesen das sowas passieren kann). Ich habe keine Grunderkrankungen. Können Sie mir weiterhelfen bei der Entscheidung Herr Dr. Böttcher?
    Wegen der aktuellen Omikron-Lage empfiehlt die Impfkommission eine Auffrischungsimpfung bereits nach drei Monaten. Durch die Verkürzung des Abstandes sollten „der Schutz vor schweren Erkrankungen durch Infektionen mit der Omikron-Variante von Sars-CoV-2 in der Bevölkerung verbessert und die Mutationsrate der sich ausbreitenden Omikron-Variante vermindert werden“ Der Impfschutz gegen die neue Virusvariante nimmt nach drei bis vier Monaten nach Grundimmunisierung deutlich ab. Nach der erneuten Auffrischungsimpfung steigt die Schutzwirkung gegenüber einer Infektion mit der Omikron-Variante deutlich an. Deshalb rate ich nach einem Zeitraum von 3 Monaten zur zweiten Boosterung. Auch ich selbst habe die zweite Boosterung bereits in Anspruch genommen. Letztlich muss das natürlich jeder für sich entscheiden, ich kann hier nur eine Hilfestellung bei der Entscheidung anbieten.
     

    Stimmt es, dass Herzprobleme seit/mit der Impfung zugenommen haben? Z. B. Herzmuskelentzündung
    Viren sind generell die häufigsten Auslöser einer Herzmuskelentzündung. In der Anfangsphase einer viralen Myokarditis dringt der Erreger in die Zelle ein und vermehrt sich dort durch Herstellung von Selbstkopien. Das können viele verschiedene Viren sein. Im Labor konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung zum Beispiel nachweisen, das SARS-CoV-2, das vor allem die Lunge angreift, auch in Herzmuskelzellen eindringen kann. Somit ist das Virus und nicht die Impfung Hauptursache für eine Herzmuskelentzündung und/oder eine Lungenschädigung. Alle Daten deuten darauf hin, dass eine klinisch nachgewiesene Myokarditis nach mRNA-Impfung insgesamt sehr selten ist. Zudem wurden 95 % dieser Fälle als mild und voll reversibel beschrieben. Angst sollte man also definitiv vor der Erkrankung durch Corona und nicht vor der Impfung haben.
     

    Gilt man auch 12 Monate nach Zweitimpfung als geboostert oder gibt es da einen maximalen Abstand zwischen Zweitimpfung und Booster? Für das Zertifikat möchte ich den Booster so lange hinaus zögern, wie es geht.
    Der Status "vollständig geimpft" nach der Zweitimpfung oder "geboostert" nach der Drittimpfung ist aktuell zeitlich nicht begrenzt.
    Bedenken Sie aber: Der vollständig Geimpfte wird Quarantänepflichtig, wenn Jemand in seinem Haushalt positiv ist und die Zweitimpfung länger als drei Monate zurückliegt. Und noch was ist wichtig: Nach der Auffrischungsimpfung steigt die Schutzwirkung gegenüber einer Infektion mit der Omikron-Variante deutlich an.
     

    Die Stiko hat die 4.Impfung für Ü70 empfohlen
    Dürfen auch Ü50 schon die 4. Impfung erhalten, wenn die 3. Impfung drei Monate zurückliegt, oder ist es besser noch etwas zu warten? Bei 3x Biontech ist es besser einen anderen Impfstoff zu nehmen?

    Ü-50Jährige dürfen die 4te Impfung 3 Monate nach der 1ten Boosterung erhalten. Diese macht vor allem Sinn, wenn die Personengruppe gesundheitlich gefährdet ist, oder sie in einem medizinischen Beruf mit Patientenkontakt tätig ist, oder sie in die Gruppe der systemrelevanten Personen, Polizei, Feuerwehr, THW, Altenheim, KITA., Spital oder niedergelassene Praxis fällt.
    Zum Thema Boosterung gibt es verschiedene Studien mit teils unterschiedlichen Ergebnissen. Zusammengefasst kann man sicher sagen, es ist sinnvoll, sich mit einem RMA Impfstoff zu boostern, egal ob das Moderna oder Biontech ist. Wichtig ist die Boosterung, denn sie gilt als entscheidende Abwehr gegen Omikron.
     

    Ich bin bis jetzt 3 mal geimpft mit 3 verschiedenen Impfstoffen, 1. mit Astra Zeneka die 2. mit Biontech und die 3. mit Moderna, welchen Impfstoff sollte ich wählen wenn ich mich zum 4. mal impfen lasse? Mir geht es dabei im wesentlichen um die wirksamste Kombination.
    Die vierte Impfung sollte zur Drittimpfung in einem Abstand von drei Monaten erfolgen, da nach dieser Frist der Impfschutz stark absinkt. Herr Dr. Boettcher empfiehlt Ihnen eine mRNA Impfung mit Moderna oder BioNTech. Durch beide Impfstoffe hätten Sie binnen weniger Tage wieder einen maximalen Schutz.
     

    Wenn man im November geboostert wurde macht dann ein erneuter Booster also die 4. Impfung, Sinn bzw. ist das überhaupt freigegeben? Alter 44
    Eine vierte COVID-19-Impfung ist für ältere Menschen, Immungeschwächte und medizinisches Personal sinnvoll. Eine Studie hat gezeigt, dass sich ein ausreichender Impfschutz bei älteren Menschen erst nach drei bis vier Impfungen aufbaut.