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    04.08.2022

    Landrat dankt Bundes- und Landespolizei für die Unterstützung bei der Registrierung der ukrainischen Flüchtlinge

    In den ersten Monaten nach dem Beginn des Ukraine-Krieges unterstützten die Bundes- und Landespolizei den Landkreis bei Aufgaben wie Unterbringung und Registrierung. Zum Abschluss der Zusammenarbeit dankte Landrat Dr. Martin Kistler den Einsatzkräf-ten für die geleistete Hilfe.

    Seit Kriegsbeginn haben ukrainische Geflüchtete auch in den Landkreis Waldshut Zuflucht gesucht. Dabei waren insbesondere die ersten Wochen geprägt durch stark steigende Flüchtlingszahlen und sich häufig ändernde Vorgaben, die durch die Behörden vor Ort umgesetzt werden mussten. Unterbringung, Gewährung von Leistungen, insbesondere aber auch die ausländerrechtliche Bearbeitung waren Aufgaben, die allein von den Mitarbeitern des Landratsamtes nicht zu schaffen waren. Die Bundes- und Landespolizei hatten ihre Unterstützungsbereitschaft angeboten und schnell und unbürokratisch Amtshilfe geleistet. Dabei stellte die Polizei trotz personeller Engpässe, eigenes Personal der Kreisverwaltung zur Verfügung und übernahm in ihren Räumlichkeiten die erkennungsdienstliche Registrierung der ukrainischen Geflüchteten.

    Nachdem die Flüchtlingszahlen wieder abgenommen haben, haben Ende Juli der Landkreis und die Bundes- und Landespolizei die Zusammenarbeit beenden können. Zum Abschluss dankte Landrat Dr. Martin Kistler der Bundes- und Landespolizei für die geleistete Unterstützung: „Ihre Hilfe war für das Landratsamt und insbesondere das Team der Ausländerstelle von unschätzbarem Wert. Mit Ihrer Hilfe haben wir sehr gute Fortschritte bei der erkennungsdienstlichen Behandlung gemacht und die Aufgaben erfolgreich bewältigt. Dies haben wir der Bundes- und Landespolizei zu verdanken. Allen Einsatzkräften gilt mein großer Dank.“