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    20.05.2021

    Covid-19: Aktuell 263 Infizierte im Landkreis Waldshut - Stand: 20.05.2021, 15:00 Uhr

    Seit gestern sind 18 Neuinfektionen und 36 genesene Personen zu verzeichnen.

    Im Landkreis Waldshut ist die britische Mutation die dominante Virusvariante. In der 19. Kalenderwoche (10.05. bis 16.05.) wurde bisher bei 85,8% aller Neuinfektionen eine Mutation festgestellt. Da die Sequenzierung häufig bis zu einer Woche dauert, ist es möglich, dass dieser Prozentsatz in den nächsten Tagen noch ansteigt. In der Woche davor lag der Anteil an Virusmutationen bei 85,9 % der Neuinfektionen.

    Zurzeit befinden sich 12 Personen in stationärer Behandlung in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises. Davon befinden sich drei Personen in intensivmedizinischer Betreuung.

    Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 78,4 (Vortag 77,8).

    Die bundeseinheitlichen Beschränkungen bei einer Inzidenz über 100 sind im Zuge des neuen Infektionsschutzgesetzes abhängig von den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Das RKI gibt für den Landkreis am 20.05.2021 eine 7-Tage-Inzidenz von 77,2 an. Damit wurde für Waldshut am fünften Werktag in Folge ein Inzidenzwert von unter 150 durch das RKI festgestellt. Somit ist ab dem nächsten Tag, Freitag, 21.05.2021, wieder die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden mit vorheriger Terminvereinbarung (Click & Meet) möglich.

    Wichtiger Hinweis zur aktuellen 7-Tage-Inzidenz des RKI bzw. zur Bundes-Notbremse
    Unterschreitet die offizielle 7-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 100, wird die Bundes-Notbremse aufgehoben. Dieses Szenario kann frühestens am Samstag, 22.05.2021, festgestellt werden, sodass bei gleichbleibender Tendenz die Bestimmungen der Bundes-Notbremse am Montag, 24.05.2021 außer Kraft treten könnten.

    Warum kommt es zu Abweichungen zwischen den Inzidenzwertangaben des Landkreises und des RKI?
    Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17.00 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.