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    23.02.2021

    Weitere Impfberechtigte und zusätzliche Termine

    Dem Landkreis steht für die kommenden Wochen eine umfangreiche Menge des AstraZeneca-Impfstoffs zur Verfügung. Dadurch können im Kreisimpfzentrum bis voraussichtlich Ende April pro Woche 1.600 Impftermine an drei Tagen die Woche (Montag, Dienstag und Donnerstag) vergeben werden. Sobald die Termine freigeschalten sind, wird das Landratsamt auf seiner Homepage darüber informieren.

    In diesem Zusammenhang möchte das Landratsamt darauf aufmerksam machen, dass seit dem 23.02.2021 weitere Personengruppen für eine AstraZeneca-Impfung zugelassen sind. Dazu zählen u.a. Lehrkräfte und Erzieher. Eine Übersicht zum gesamten Personenkreis für den AstraZeneca-Wirkstoff finden Sie weiter unten.

    Hinweise

    Der AstraZeneca-Impfstoff ist nicht für Personen über 65 Jahren vorgesehen. 

    Impfberechtigte müssen mit einer Arbeitgeberbescheinigung im Kreisimpfzentrum nachweisen, dass sie selbständig oder als Beschäftigte in den genannten Bereichen der höchsten und hohen Priorität tätig sind. Die Bescheinigung können Sie hier herunterladen.

    Eine Impfbescheinigung für Lehrer und Erzieher ist hier abrufbar.

    Eine Terminvereinbarung ist möglich telefonisch unter 116 117 oder online: www.impfterminservice.de

    Es ist nicht möglich, direkt beim KIZ anzurufen.

    Wer ist ab dem 23.02.2021 zusätzlich impfberechtigt für den AstraZeneca-Impfstoff?

    Folgende Personen imAlter von 18 bis 64 Jahren aus der Stufe 2 der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden zusätzlich zu den bisherigen Personengruppen der Priorität 1 (wichtig: Nur Personen imAlter von 18 bis 64 Jahren) impfberechtigt und können sich mit AstraZeneca impfen lassen:

       

    • Personen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
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    • Personen mit hohem oder erhöhtem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen. Dazu gehören:
      • Krankenhaus- und Praxispersonal (auch Zahnarztpraxen), Heilmittelerbringer (z.B. Physio-, Ergotherapie, Podologie).
      • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste mit Patientenkontakt.
      • Abstrichzentren mit Patientenkontakt.
      • Personal des öffentlichen Gesundheitsdiensts mit Patientenkontakt.
      • Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern.
      • Personal in Justizvollzugsanstalten sowie der forensischen Psychiatrie.
      • Personal in der stationären Suchtbehandlung und -rehabilitation.
      • Umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt.
         
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    • Personen in Institutionen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung
      • Demenz: Grundsätzlich über Impfungen nach Priorität 1 gemäß § 2 Corona-Impfverordnung in Pflegeheimen abgedeckt.
      • Geistige Behinderung: in besonderen Wohnformen der Behindertenhilfe, sowie in Werkstätten und Förderstätten für behinderte Menschen, in ambulant betreuten gemeinschaftlichen Wohnformen der Behindertenhilfe.
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    • Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung.
       
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    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind.
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    Impfberechtigt sind nach dem neuen Beschluss Lehrkräfte, Erzieher, Mitarbeiter an Schulen sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. Dabei gibt es gibt keine Unterscheidung zwischen Schularten oder der Art der Tagesbetreuung.