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    Klimawandel

    Unter dem Begriff Klimawandel versteht man den durch den Menschen verursachten globalen Anstieg der bodennahen Lufttemperatur. Verantwortlich für diesen Anstieg ist die Zunahme von sogenannten Treibhausgasen (mit Kohlenstoffdioxid als wichtigsten Vertreter) in unserer Antmosphäre, die hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Energieträger entstehen.

    Diese Änderung des planetarischen Klimasystems führt weltweit zu einer Zunahme der Extremwetterereignissen, zum Schmelzen der Gletscher, Wachsen der Wüsten und zu einem Anstieg des Meeresspiegels.

    Auch in Baden-Württemberg sind Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringt mess- bzw. beobachtbar. So hat sich beispielsweise laut der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) die Anzahl der heißen Tagen (Maximaltemperaturen über 30°C) in einem Zeitraum von 1961 bis 2019 verdoppelt, von durchschnittlich 5 auf durchschnittlich 10 Tage pro Jahr. Außerdem ist ein Trend zu höheren Niederschlägen im Winter und zu trockeneren Sommern beoachtbar. Diese Veränderungen verwandeln Städte immer mehr in Hitzinseln, beschädigen Ökosysteme und bedrohen Existenzen.

    Im Landkreis Waldshut zeigt sich besonders der besorgniserregende Zustand der Wälder als guter Indikator des regionalen Klimawandels. Schon seit einigen Jahren wütet hier der Borkenkäfer. Extrem trockene Sommer, niederschlagsarme und milde Winter schufen in den letzten Jahren ideale Bedingungen für den kleinen Waldbewohner und sorgten für eine rapide Ausbreitung. So sind bis Ende 2020 auf einer Fläche von 4.800 Hektar die Fichtenbestände abgestorben.