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    Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

    Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) (2000/60/EG) aus dem Jahr 2000 verfolgt ein ganzheitliches Schutz- und Nutzungskonzept für die europäischen Gewässer. Ziel ist bis spätestens 2027 den „guten Zustand“ der Gewässer zu erreichen.

    Der „gute Zustand“ umfasst einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Oberflächengewässer und die Schaffung eines guten chemischen und mengenmäßigen Zustands des Grundwassers.

    Die häufigsten Ursachen, dass ein „guter Zustand“ bei Flüssen und Bächen nicht erreicht wird, sind:

    • die zu hohen - zu großen Teilen aus der Landwirtschaft stammenden - Belastungen durch Nährstoffe, Feinsedimenteinträge und Pflanzenschutzmittel sowie
    • die hydromorphologische Degradation der Gewässer durch Verbauung und Begradigung sowie die durch Wehre unterbrochene Durchgängigkeit der Fließgewässer.

    Handlungsbedarf besteht deshalb vor allem bezüglich der

    • Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen,
    • Mindestwassermenge in Ausleitungsstrecken von Wasserkraftanlagen und
    • Gewässerstruktur.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat als zuständige Flussgebietsbehörde für die Gewässer im Landkreis Waldshut in Abstimmung mit dem Landratsamt ein Maßnahmenkonzept erarbeitet, mit dessen Hilfe der gute Zustand erreicht werden soll.
    Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt dann durch die jeweiligen Unterhaltungsträger (z.B. Gemeinden) und/oder Nutzer (z.B. Wasserkraftanlagenbesitzer).


    Weitere Informationen zur WRRL finden Sie unter anderem auf der Seite der Regierungspräsidien: Link zu weiteren Informationen ODER www.rp.baden-wuerttemberg.de  „Unsere Themen“  à „Wasser“ (unter dem Punkt „Umwelt“) à “Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)“ (unter dem Punkt „Gewässerökologie – Flüsse & Seen“). 

    Ihre Ansprechpartnerin:

     Andrea Schübel, Tel.: 07751/86-3246

    Rückbau des Berberich-Wehres in der Murg (2011)