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    Betreuung und Bewirtschaftung des öffentlichen Waldes

    Im Landkreis gehören 30 Prozent der Wälder den Gemeinden. Für diese kommunalen Forstbetriebe übt das Kreisforstamt die forsttechnische Betriebsleitung aus und hat, bis auf wenige Ausnahmen, auf vertraglicher Grundlage die Betreuung und Bewirtschaftung übernommen (die Kosten für Betreuung und Bewirtschaftung sind in der Entgeltordnung des Landkreises geregelt). Die nachhaltige Wirtschaftsführung erfolgt auf Grundlage mittelfristigen Forsteinrichtungs- und jährlicher Wirtschaftsplanungen. Die Gemeinden legen dabei in Absprache mit dem Kreisforstamt das Ziel der Waldbewirtschaftung in ihren Gemeindewäldern fest.

    26 Prozent der Waldfläche befinden sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Bisher ebenfalls unter dem Dach des Kreisforstamts wird dieser 14.000 Hektar große Staatsforstbetrieb jedoch ab 01.01.2020 selbstständig von der ForstBW AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) geleitet und bewirtschaftet. Aus historischen Gründen hat der Staatsforstbetrieb seinen Schwerpunkt im Norden des Landkreises. Hier befinden sich die ausgedehnten, ehemals kirchlichen Wälder, die im Zuge der Säkularisierung an das Großherzogtum Baden vielen.