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    Der Wirtschaftsstandort

    Zwischen Hochrhein und Hochschwarzwald arbeiten im Landkreis Waldshut rund 55.000 Menschen in mehr als 7000 Produktions- und Dienstleistungsbetrieben. Viele davon sind aus traditionellen Handwerks- und Familienunternehmen entstanden und viele sind mit spezialisierten kundenspezifischen Produkten international erfolgreich.

    Jedes Jahr genießen über 500.000 Gäste die Schönheit der Landschaft und ihren hohen Freizeitwert. Tourismus und Gesundheitswesen sind besonders im Hochschwarzwald und am Hochrhein wichtige Wirtschaftsfaktoren.

    Die nahe gelegenen Universitätsstädte Zürich, Basel, Freiburg und Konstanz bieten eine vielfältige Forschungs- und Hochschulinfrastruktur und internationale Kultur- und Konsumangebote.

    Die relativ großen Entfernungen zu den nationalen Wirtschaftszentren und die Lage an der einzigen innereuropäischen EU-Außengrenze kompensiert der Landkreis Waldshut durch besondere Anstrengungen in der Wirtschaftsförderung und durch regionale Kooperationen, unter anderem in der Wirtschaftsregion Südwest GmbH, der Energieagentur Südwest GmbH, der Hochrheinkommission und der Randenkommission.

    Innovative Unternehmen - aktive Beschäftigte

    Kleine und mittlere Unternehmen prägen den Landkreis. 80% der Beschäftigten arbeiten in Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. In der Größenklasse 500 bis 1000 Beschäftigte liegen nur sieben gewerbliche Unternehmen (AWW Wutöschingen, Dunkermotoren Bonndorf, Franke Bad Säckingen, hago Küssaberg, Sedus Stoll Dogern, Sto Stühlingen, Vita Bad Säckingen) und drei Dienstleister (Landratsamt Waldshut, Sparkasse Hochrhein, Klinikum Hochrhein GmbH).

    Der Branchenmix im Landkreis ist breit gefächert: 37% der Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe, 27% in Handel und Verkehr und 35% in "Sonstigen Dienstleistungen". Schwerpunkte im Verarbeitenden Gewerbe (19.200 Beschäftigte) sind Metallerzeugung und -Bearbeitung (u.a. Aluminium), Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Chemie-, Pharma-, Kunststoff- und Keramikindustrie, Holzverarbeitung und Hoch- und Tiefbau. Die stärksten Branchen im Dienstleistungssektor sind Handel, Tourismus und Gesundheits- und Sozialwesen. Im Handwerk arbeiten in rund 2.000 Betrieben ca. 20.000 Beschäftigte.

    Von den über 93.000 Erwerbstätigten im Landkreis sind 55.000 in Deutschland versicherungspflichtig beschäftigt, rund 10.000 sind selbständig und 15.000 Personen arbeiten als Grenzgänger in der Schweiz. Über ein Fünftel (21%) der 70.000 im Inland oder Ausland versicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in der Schweiz; sie erzielen dort etwa ein Viertel der in den Landkreis fließenden Löhne und Gehälter.
    77.000 Landkreisbewohner (63.000 Berufspendler und 14.000 Schüler und Auszubildende) pendeln werktäglich zur Arbeit oder Ausbildung, davon rund 20.000 mit Bus und Bahn.

    Die Arbeitslosenquote im Landkreis Waldshut lag Ende 2018 mit 2,7% (2.501 Personen) um zehn Prozent unter dem Landesdurchschnitt (BW 3,0%, Bund 4,8%). Von diesem Personenkreis erhielten 1.200 Personen Leistungen nach dem SGB II ("Arbeitslosengeld II").

     

    familien-PLUS

    familienPLUS informiert über die Angebote im Landkreis Waldshut rund um das Thema
    "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" - Kindergärten, Schulen, Einrichtungen zur Seniorenbetreuung.
    Neben den Einrichtungen stellen wir Ihnen zahlreiche weiterführende Anlaufstellen aus den Bereichen
    Bildung, Erziehung und Soziales vor.

    Das Portal richtet sich an Familien, Unternehmen (Personalentwicklung!), Verantwortliche aus dem Sozialbereich und alle, die am Thema "Familie und Beruf" interessiert sind.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

    WIR VERBINDEN GENERATIONEN!

    3D-Druck

    Bewertung und Erprobung neuer Formen grenzübergreifender Kooperationen mit 3D-Druck

    3D-Druck gehört zu den Schlüssel-Technologien, die von den Trends der Digitalisierung und der Vernetzung von Fertigungsanlagen über Distanz (Internet of Things) stark profitieren werden. Anstatt Produkte zentral an nur wenigen Orten herzustellen und dann weltweit zum Ziel zu transportieren, ermöglicht es die additive Fertigung Herstellinformationen über das Internet an einen beliebigen Ort zu transferieren. Danach wird das physische Produkt direkt im Zielmarkt in der Nähe des Endabnehmers hergestellt. So können Logistikaufwendungen und CO2-Footprint stark reduziert werden. Zudem können Produkte nach Bedarf an-statt auf Vorrat gefertigt werden.

    Daraus resultieren neue Geschäftsmöglichkeiten (Industrie 4.0), die grenzübergreifend stattfinden und von KMU zu KMU global abgewickelt werden können. Das Potenzial für lokale KMU ist groß, sich an diesem neu entstehenden Markt zu beteiligen. So können z.B. innovative Produktentwickler aus unserer Region innerhalb kürzester Zeit den globalen Markt bedienen, indem Herstellerdatenpakete nach erfolgter Lizenzvereinbarung in Druckern mit beliebigem Standort eingelesen und aktiviert werden. Umgekehrt können 3D-Druck-Dienstleister in unserer Region Produkte herstellen, für die in weiter Entfernung eine Lizenz erworben wurde. Nur KMU mit räumlicher Nähe zu den Endabnehmern können schnell und agil auf sich ständig verändernde Kundenwünsche reagieren. Sie sind damit ein Schlüssel zum Erhalt unserer Produktionsarbeitsplätze.

    ABH081 3D-Druck, beteiligte Projektpartner:

    • LP Hightech Zentrum Aargau AG (CH)
    • PP2 Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH (A)
    • PP3 AM Network, c/o Swissmen (CH)
    • PP4 Landkreis Waldshut (D)
    • PP5 Duale Hochschule BW (D)
    • PP6 Ambitorio AG (CH)
    • PP7 ZHAW School of Management and Law (CH)
    • PP8 Fabru GmbH (CH)
    • PP9 Swiss Materials c/o ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen (CH)
    • PP10 Nonkonformer GmbH (CH)
    • PP11 FH Vorarlberg (A)
    • PP12 Multec GmbH (D)
    • PP13 Bayern Innovativ, bzw. Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH (D)
    • PP14 E. Blum & Co. AG (CH)
    • PP15 Pro3D GmbH (D)
    • PP16 FS Tools (A)
    • PP17 Leichtbau BW GmbH (D)

    Die gemeinsame Projekt-Website zum 3D-Druck-Projekt finden Sie hier.

    Förderung

    Das Projekt 3D-Druck wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert.