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Elektrifizierung der Hochrhreinbahn: Zwischenfazit nach einem Monat Ersatzverkehr

26. Mai 2026
Blick auf die Strecke der Hochrheinbahn bei Laufenburg DB Regio

Seit genau einem Monat fahren auf der Strecke Rheinfelden - Erzingen Ersatzbusse anstatt der Hochrheinbahn. Täglich sind 47 Busse mit rund 80 Busfahrern im Einsatz. Die anfänglichen Startschwierigkeiten sind mittlerweile weitestgehend behoben, der Ersatzverkehr läuft stabil und die Pünktlichkeit steigt stetig. Alle beteiligten Partner, insbesondere das Landratsamt Waldshut und die DB, stehen in engem Austausch und arbeiten daran, die Qualität des Ersatzverkehrs weiter zu verbessern.

Bewährte Organisation vor Ort
Pro Fahrt sind zwei Busse unterwegs, sodass die Auslastung ausgewogen ist. Zu den Hauptverkehrszeiten wird auf vier Busse aufgestockt. Die hohe Taktung sorgt für eine gute Verteilung der Fahrgäste und insgesamt ausreichende Kapazitäten. Der Verkehr hat sich inzwischen stabilisiert, die Pünktlichkeit steigt kontinuierlich.
Der Schülerverkehr verläuft reibungslos.
An den Stationen Waldshut, Rheinfelden und Erzingen unterstützen jeweils zwei Reisendenlenker von 6 - 22 Uhr die Fahrgäste. Ergänzend sorgt eine umfassende Reisendenlenkung mit Plakaten und Hinweisen für die Orientierung vor Ort.
Die Aufteilung der Haltestellen in Rheinfelden, Bad Säckingen und Waldshut wird positiv angenommen. Anfangsschwierigkeiten gab es lediglich in Rheinfelden.
Auch der Umstieg in Waldshut – abgesehen von Bus A - erweist sich als richtige Entscheidung: Die Mehrzahl der Busse umgeht so eine Vielzahl an Staus und Verspätungen, die schwerpunktmäßig auf der Achse Waldshut-Tiengen-Lauchringen stattfinden.
Die neue Haltestelle am Krankenhaus (WT-West) wird ebenfalls sehr gut angenommen.

Erste Anfangsschwierigkeiten wurden schnell behoben
Wie bei einem Ersatzverkehr dieser Größenordnung üblich, gab es zu Beginn einige Startschwierigkeiten. So haben z.B. die E-Paper-Stelen die Echtzeitinformationen anfangs noch nicht zuverlässig angezeigt. Mittlerweile sind die digitalen Zielanzeigen und Echtzeitdaten jedoch größtenteils verfügbar. In den kommenden Wochen werden sie weiter ausgebaut.

Auch auf einzelnen Linien kam es zu Anlaufschwierigkeiten: Beim Bus F entfielen anfangs teilweise Halte, beim Expressbus A wurde zunächst ein falscher Fahrtweg genutzt. Diese Punkte konnten im engen Austausch zwischen den Beteiligten sehr schnell behoben werden – beide Linien verkehren inzwischen stabil.