Der Jahreswechsel war für die Feuerwehren im Landkreis Waldshut arbeitsintensiv: Insgesamt mussten in der Nacht vom 31.12.2025 auf den 1.1.2026 mehrere hundert Feuerwehrleute ausrücken.
Zu Einsätzen der Feuerwehr kam es unter anderem in den Gemeinden Stühlingen, Murg, Ühlingen-Birkendorf, Waldshut-Tiengen, Wehr, Laufenburg, Lauchringen und Bonndorf. Grund für die Einsätze waren ausnahmslos Brände.
In Laufenburg, Lauchringen und Bonndorf war das Ausmaß des Feuers besonders groß und erforderte viele Einsatzkräfte. Besonders tragisch verlief ein Brandereignis in Bonndorf: Dort konnte ein 60-Jähriger von der Feuerwehr nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden. Die genauen Umstände für den Brand werden derzeit von der Polizei ermittelt.
Auch wegen der kalten Temperaturen gestalteten sich die Einsätze für die Feuerwehrleute und die Anwohner herausfordernd: Bei den Löscharbeiten gefror das eingesetzte Löschwasser teilweise schlagartig und verursachte Glatteis.
Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger sowie seine Stellvertreter begleiteten die Einsatzleitungen bei den Großbränden vor Ort und unterstützten die Koordination der umfangreichen Einsatzmaßnahmen. Rotzinger zeigt sich insbesondere darüber verärgert, dass eine Vielzahl der Einsätze mutmaßlich auf unvorsichtiges und fahrlässiges Verhalten beim Abbrennen von Feuerwerk zurückzuführen ist: „Solche Brände sind vermeidbar, wenn sich alle an die Regeln halten“, sagt er. Eine erhebliche Brandgefahr gehe von Feuerwerksbatterien aus, die zu früh in Mülltonnen entsorgt würden. Der Kreisbrandmeister appelliert eindringlich, Feuerwerksreste nur vollständig abgekühlt zu entsorgen.
„Mein großer Dank gilt allen ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, die ihre privaten Feierlichkeiten verlassen haben, um Menschen und deren Hab und Gut zu schützen“, sagt Rotzinger.