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Europäischer Sozialfonds Plus (ESF Plus)

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Erstmalig Förderung sozialer Innovation in Baden-Württemberg durch den Europäischen Sozialfonds Plus

Erstmalig im Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg gibt es für das Jahr 2025 die Möglichkeit der Förderung von Projekten zur „Sozialen Innovation“. Ziel des Programms ist es, Kleinprojekte mit hohem Innovationscharakter und Modellprojekte mit neuen Ansätzen und Ideen zu erproben und zu fördern. Mit den innovativen Konzepten will die ESF-Verwaltungsbehörde im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration die Beschäftigungsfähigkeit und Teilhabechancen von Menschen verbessern, die in besonderem Maß von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Es geht darum, die Zielgruppen noch besser zu erreichen und zu unterstützen.

Insgesamt steht für 2025 ein Fördervolumen von rund 1,5 Mio. Euro zur Verfügung mit einer bis zu 80 %-Förderung. Eine Antragstellung von Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen ist vom 10. Juni 2024 bis zum 31. Juli 2024 möglich.

Diese Förderung wird zusätzlich zu den bestehenden regionalen Förderaufrufen und der regionalen Förderung in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg angeboten.

Die Projektauswahl wird durch ein Auswahlgremium vorgenommen, dem neben der ESF-Verwaltungsbehörde Expertinnen und Experten der Sozialen Innovation sowie der regionalen ESF-Arbeitskreise aus den Stadt- und Landkreisen angehören.

Alle weiteren Informationen sind im Förderaufruf auf der ESF-Webseite zu finden:

 

Hintergrundinformationen:

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist auch in der Förderperiode 2021 – 2027 das wichtigste Finanzierungs- und Förderinstrument der Europäischen Union (EU) für Investitionen in Menschen. Er zielt darauf ab, die Beschäftigungs- und Bildungschancen in der EU zu verbessern. Dafür stellt der Europäische Sozialfonds den Mitgliedsstaaten bereits seit 1957 Mittel zur Verfügung. Eines seiner wichtigsten Ziele ist es, zu einem sozialeren Europa beizutragen und die Europäische Säule sozialer Rechte, die EU-Grundrechtecharta und die UN-Behindertenrechtskonventionen, in die Praxis umzusetzen. In Baden-Württemberg konzentriert sich der ESF Plus dazu insbesondere auf die Förderung von nachhaltiger Beschäftigung, von lebenslangem Lernen und Fachkräftesicherung sowie sozialer Inklusion, gesellschaftlicher Teilhabe und die Bekämpfung von Armut. Dem Land Baden-Württemberg stehen in der Förderperiode 2021 – 2027 rund 218 Millionen Euro für ESF-Plus- Maßnahmen zur Verfügung.

Aktuell gefördertes Projekt

Im laufenden Kalenderjahr kann ein Projekt im Landkreis Waldshut mit Mitteln des regionalen ESF Plus gefördert werden:

Regionale ESF Plus-Förderung im spezifischen Ziel h (Soziale Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und Bekämpfung der Armut)

Mein Weg - ein Projekt von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V., Laufzeit 01.01.2024 - 31.12.2024
Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

ESF-Geschäftsstelle im Landkreis Waldshut

Landratsamt Waldshut - Jobcenter 
Frau Theresa Mitschker
Waldtorstr. 14
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: +49 7751 86 4133
E-Mail 

Informationen und Anträge des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg erhalten Sie auf www.esf-bw.de.

Was ist der ESF Plus?

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist das wichtigste Finanzierungs- und Förderprogramm der Europäischen Union. Der ESF Plus möchte dazu beitragen, dass Menschen neue Chancen bekommen - neue Chancen in der Ausbildung und in der Arbeit. Dafür stellt der ESF Plus den Mitgliedsstaaten seit 1957 finanzielle Mittel zur Verfügung.

Der aktuelle Förderzeitraum läuft zwischen 2021 und 2027 und orientiert sich eng an die Europa 2020-Strategie für Wachstum und Beschäftigung.

Regionale Umsetzung

Unter der Gesamtverantwortung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, erfolgt die Umsetzung auf regionaler Ebene durch die ESF-Arbeitskreise. In den regionalen Arbeitskreisen sind die Expertinnen und Experten der lokalen Arbeitsmarktpolitik vertreten.

Im Landkreis Waldshut haben sich die Vereinigung des regionalen ESF Arbeitskreises, der Örtliche Beirat SGB II und der Arbeitskreis Arbeitsmarktmonitor im Arbeitskreis zur „Partnerschaft für die Beschäftigung" zusammengeschlossen, um die jeweiligen Arbeitsmarktstrategien in gemeinsamen Programmen zu bündeln

Der Vorsitzende des Arbeitskreises ist der Sozialdezernent. Die Geschäftsführung liegt beim Jobcenter des zugelassenen kommunalen Trägers.