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Radioaktivitätsuntersuchung (Becquerel)

Die Radioaktivitätsuntersuchung auf Cäsium-137 ist für Schwarzwild relevant. Sie dient dem Schutz der Verbraucher vor möglicherweise erhöhten Radiocäsiumwerten im Wildbret, als Jäger tragen Sie hier die Verantwortung für die Sicherheit des von Ihnen erlegten Wildbrets. Wildbret mit mehr als 600 Bq/kg darf nicht in den Verkehr gebracht werden.

Wann ist eine Untersuchung erforderlich?

Eine Radioaktivitätsuntersuchung für Schwarzwild ist in den nachfolgenden gelisteten Gemeinden des Landkreises Waldshut Pflicht (Überwachungsgebiet), sofern das Wildbret in Verkehr gebracht werden soll (z.B. Verkauf an Dritte):

  • Bernau
  • Bonndorf im Schwarzwald
  • Dachsberg
  • Grafenhausen
  • Häusern
  • Herrischried
  • Ibach
  • St. Blasien
  • Ühlingen-Birkendorf (außer die Jagdbögen 2174, 2709 und 2718)

Ablauf der Untersuchung:

Für die Radioaktivitätsmessung bringen Sie bitte eine ausreichend große Probe (mindestens 500g reines Muskelfleisch, ohne Herz/Innereien/Fettgewebe, in Gulasch geschnitten) des erlegten Schwarzwildes und einen vorausgefüllten Probenbegleitschein zur Untersuchung mit.

Messstellen: 

  • Veterinäramt Waldshut
  • Patrick Schrieder, Hotzenwald
  • Manfred Siefridt, Schluchsee (Landkreis BHS)

Kosten: obliegt der jeweiligen Messstelle

 

Formulare & Weitere Informationen:

  • Probenbegleitschein zur Radioaktivitätsuntersuchung: Den erforderlichen Probenbegleitschein zur Durchführung der Radioaktivitätsuntersuchung können Sie hier als PDF herunterladen (auf dem Probenbegleitschein sind die ersten beiden Felder, Einsender und Wildprobe, auszufüllen)

  • Weitere Informationen zur Radioaktivität: CVUA Freiburg zum Thema Radioaktivität