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    Abstriche auf Corona-Virus

    Da die Laborkapazitäten und Testmaterial nur noch stark eingeschränkt zur Verfügung stehen, müssen Abstriche auf Corona-Viren auf Personen begrenzt werden, die

    1.    direkte Kontaktperson zu einem positiv getesten Coronavirus-Fall sind und Symptome zeigen
     

                                                      und


    2.    ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, also z.B. mit Krebserkrankung, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chron. Atemwegserkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

     

    Neue Fieberambulanz in Waldshut soll Hausärzte und Kliniken entlasten

    Der Landkreis Waldshut hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut eine sogenannte Fieberambulanz eingerichtet. Hier sollen Patienten mit Erkrankungssymptomen wie Fieber und Husten untersucht werden, die in den überlasteten Hausarztpraxen und Kliniken keinen Termin bekommen. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine Coronavirus-Erkrankung handeln, auch Erkältungen und grippale Infekte können hier abgeklärt werden. Die Patienten werden in der großräumig abgetrennten Halle so geleitet, dass alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können. Eine ambulante Einrichtung hat überdies den Vorteil, dass hier mit Schutzanzügen ressourcenschonender umgegangen werden kann.

     

    Mehr Informationen finden Sie hier unter Aktuelles: Fieberambulanz in Waldshut soll Hausärzte und Kliniken entlasten

    Lage im Landkreis Waldshut

    Zahl der Coronavirusfälle im Landkreis Waldshut steigt - Vier Personen zwischenzeitlich genesen (Stand 26.03.2020, 16 Uhr)

    Im Vergleich zum Vortag (Stand 25.03.2020, 61 Fälle) ist die Zahl Menschen, die mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, gestiegen. Bis Donnerstag, 26.03.2020, 16.00 Uhr, waren 70 Coronavirus-Fälle gemeldet. Es handelt sich um 36 Männer und 34 Frauen. Vier Personen sind zwischenzeitlich genesen.

    Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St.Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkenhof, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen.

    Insgesamt waren bisher rund 500 Personen negativ im Befund.

    Aktuelle Informationen für Gewerbliche und kaufmännische Schulen Waldshut - Quarantäne-Anordnung (Stand 25.03.2020)

    Information des Gesundheitsamtes für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die eine persönlich adressierte Anordnung einer Hausquarantäne zugestellt bekommen haben:

    Nach dem Eingang des positiven Testergebnisses einer Lehrkraft am Wochenende des 14.03.2020 und 15.03.2020 mussten in kürzester Zeit die Informationen über mögliche Kontaktpersonen eruiert und auf mögliche Eingrenzungsaspekte geprüft werden. Im Ergebnis wurden dann schnellstmöglich an 400 Schüler und Lehrkräfte Einzelanordnungen erlassen. In der Hektik der Zeit wurde für die Berechnung der Quarantänezeit fälschlicherweise nicht der 12.03.2020, als letztmöglicher Tag einer Kontaktmöglichkeit mit der betroffenen Lehrkraft, sondern die folgenden Wochenendtage genommen.

    Somit gilt, dass die First für die angeordneten häuslichen Quarantänen, ausgehend vom 12.03.2020 als letzte Kontaktmöglichkeit, mit Ablauf des 26.03.2020 endet.

    Nachdem die allgemein geltenden Verhaltensregeln (Kontaktverbot, Versammlungsverbot, Schließung vieler Einrichtungen und Geschäfte usw.) sich vor allem mit den Bewegungseinschränkungen in den Einzelanordnungen weitgehend decken, sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt, auch unter dem Aspekt der Arbeitsentlastung, davon ab, allen oben genannten betroffenen Personen eine Änderung der Quarantänefrist (Verkürzung um 3 Tage) mit einem weiteren Schreiben zuzustellen.

    Bürgerhotline des Landkreis Waldshut

    Mo., Mi., Do., Fr. 8:30- 16:30 Uhr

    Di. 8:30-18:00 Uhr

    Wochenende 9:30-16:00 Uhr

    Nr. 07751/865151 

    Anlaufstelle des Landkreises für wichtige nicht-medizinische Fragen zur Coronavirus-Krise

    Wenn Sie nicht-medizinische Fragen rund um das Thema Coronavirus haben, können Sie uns eine E-Mail  schicken an: corona-allgemein@landkreis-waldshut.de

    Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen und eine Telefonnummer an.

    Bitte beachten Sie folgendes: wir bemühen uns, Antworten zu geben. Dies kann aber Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere wenn die Fragen sehr spezifisch sind oder Themen betreffen, die nicht in unserer Zuständigkeit liegen. Dennoch wollen wir versuchen, Ihnen weiterzuhelfen.

    Weitere Hotlines für Fragen aus der Bevölkerung:

    Servicetelefon Bundesministerium für Gesundheit
    030- 346465-100

    Bürgertelefon Landesgesundheitsamt Stuttgart:
    Mo- Fr. 9- 16 Uhr
    0711-90439555

    Unabhängige Patientenberatung
    0800330-4615-32

    weitere Informationen

    Aktuelle Reisebeschränkungen
    Auswärtiges Amt


    allgemeine Informationen zum Coronavirus
    Robert Koch-Institut
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Landesgesundheitsamt BW

    FAQ Klinikum Hochrhein

    Für Pendler

    FAQ der Bundespolizei für Pendler

     

     

    Coronavirus - Covid-19-Erkrankung

    Ende Dezember 2019 wurden in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China gehäuft akute Atemwegserkrankungen beobachtet. Diese werden durch eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgelöst. Seit Januar 2020 breitet sich diese ansteckende Erkrankung auch in anderen Ländern aus. Aus diesem Grund hat die WHO am 30.01.2020 eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite deklariert.

    Symtome und Verlauf

    • Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) beträgt ca. 3-14 Tage.
    • Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung.
    • Schwere Verläufe äußern sich in einer Lungenentzündung und können auch tödlich verlaufen.
    • Eine spezifische Therapie und einen Impfstoff gibt es derzeit nicht.

    Verhalten im Verdachtsfall

    Personen mit Krankheitssymptomen und dem Verdacht, mit Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik !

    Anhand Ihrer Angaben klären der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen. Bis zur Klärung des weiteren Vorgehens wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf das Minimum zu beschränken.

    Gemäß den Angaben des Robert-Kochs-Instituts liegt ein begründeter Verdachtsfall vor, wenn: 

    • Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und bis zu 14 Tage zuvor ein Kontakt zu einem bereits labordiagnostisch bestätigten Coronavirus - Erkrankten bestand

    oder

    • Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankung stattfand.

    Risikogebiete gemäß Robert-Koch-Institut sind aktuell (Stand 25.03.2020):

    Ägypten: ganzes Land
    Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
    Iran: ganzes Land
    Italien: ganzes Land
    Österreich: Bundesland Tirol
    Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
    Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
    Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
    USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

    Maßnahmen im Verdachtsfall 

    Wichtige Hygienetipps


    • Halten Sie nach Möglichkeit 1-2 Meter Abstand zu anderen Menschen. Verzichten Sie auf Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale.
    • Husten und Niesen Sie in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie dieses danach. Falls ein Taschentuch nicht griffbereit ist, Husten und Niesen Sie in die Armbeuge.
    • Intime Kontakte zu anderen Menschen wie Küssen, Schmusen und Händegeben sollten vermieden werden.
    • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife; besonders nach dem Husten und Nießen. Mit den Händen nicht das Gesicht berühren.
    • Bei grippalen Infektionen sollten Sie zu Hause bleiben, um eine Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern.
    • Lüften Sie mehrmals täglich kurz und kräftig die Räume, in denen Sie sich aufhalten.
    • Bitte vermeiden Sie unnötige Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen.
    • Behördengänge bitte nur dann erledigen, wenn sie zwingend notwendig sind.